Cannabis-Therapie – Ein natürlicher Weg zu besserer Gesundheit

Die medizinische Verwendung von Cannabis ist längst keine Randerscheinung mehr, sondern ein fester Bestandteil moderner Therapien. Besonders bei chronischen Erkrankungen, bei denen herkömmliche Medikamente oft versagen oder mit starken Nebenwirkungen einhergehen, bietet die Cannabis-Therapie eine vielversprechende Alternative.

Wie wirkt medizinisches Cannabis?

Cannabis enthält mehr als 100 sogenannte Cannabinoide, von denen die bekanntesten THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) sind. Diese Stoffe interagieren mit dem Endocannabinoid-System unseres Körpers, das unter anderem für Schmerzempfinden, Entzündungen und das Immunsystem verantwortlich ist. THC wirkt vor allem schmerzlindernd und entspannend, während CBD entzündungshemmende und angstlösende Eigenschaften besitzt.

Für wen ist die Therapie geeignet?

Die Cannabis-Therapie wird häufig eingesetzt bei:

  • Chronischen Schmerzen, z. B. durch Rheuma oder Fibromyalgie.
  • Neurologischen Erkrankungen, wie Multipler Sklerose oder Epilepsie.
  • Psychischen Belastungen, wie Angststörungen oder Schlaflosigkeit.

Wie bekomme ich medizinisches Cannabis?

Medizinisches Cannabis ist rezeptpflichtig und wird individuell vom behandelnden Arzt verschrieben. Eine gründliche Anamnese sowie ein auf den Patienten abgestimmter Therapieplan sind entscheidend für den Erfolg. Die Kosten werden unter bestimmten Voraussetzungen von den Krankenkassen übernommen.

Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten einer Cannabis-Therapie erfahren möchten, beraten wir Sie gerne individuell in unserer Praxis.

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